Sicherheit und Design
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Licht streuendes PLEXIGLAS® EndLighten ist das Herzstück einer neuen Generation Autonummernschilder
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Unübertroffenen optischen Eigenschaften von PLEXIGLAS® entschieden bei 3M die Produktauswahl
Mittwoch. 24. Oktober 2007
Sie machen Furore, die selbst leuchtenden Autonummernschilder des Technologiespezialisten 3M. Die Neusser Innovationsprofis machten sich die beiden Top-Themen der Automobilindustrie – Sicherheit und Design – zu eigen und entwickelten ein neues Nummernschild-System, das von der Fachwelt mit höchstem Interesse aufgegriffen wurde.
Das neuartige daran ist, dass die Beleuchtung des Schildes nicht mehr außen, sondern im schmalen Rahmen einer Flächenleuchte sitzt. Hier befinden sich die LEDs (Licht emittierenden Dioden), die ihr Licht in ein wenige Millimeter starkes Panel aus PLEXIGLAS® EndLighten abgeben.
PLEXIGLAS® EndLighten, das bisher hauptsächlich für superflache, kantenbeleuchtete Schilder und Werbeträger eingesetzt wurde, streut das Licht optimal und gibt es über die Fläche in sehr gleichmäßiger Helligkeit ab. Es kann im Streuverhalten auf die jeweiligen lichttechnischen Anforderungen hin optimiert werden. In Verbindung mit speziellen 3M reflektierenden und lichtverstärkenden Folien wird das Licht in dieser Anwendung ausgerichtet und gleichmäßig auf die Vorderseite der Flächenleuchte projiziert.
Entscheidend für die Produktauswahl war auch, dass PLEXIGLAS® seine im Vergleich zu anderen Kunststoffen unübertroffenen optischen Eigenschaften und seine Vergilbungsfreiheit schon seit vielen Jahrzehnten bei Fahrzeug-Heck- und -Blinkleuchten beweist. Dr. Ralf Maus, Produktmanager für PLEXIGLAS® Platten in Lichtanwendungen bei Evonik, ist überzeugt: „Das 3M Licht Management führte zusammen mit unserer Produkttechnologie zu einem neuen System, das sich sehr schnell im Markt durchsetzen wird.
An Stelle meist schlecht sicht- und lesbarer, von außen beleuchteter Kennzeichen ist das neue System klar und deutlich erkennbar. Es leistet damit einen wertvollen Beitrag zur Vermeidung von Auffahrunfällen und zur Erhöhung der Sicherheit auf unseren Straßen“. Auch die Fahrzeugdesigner dürften sich über die Neuentwicklung freuen, denn wenn die bisher erforderlichen und in einem festgelegten Winkel zum Schild anzuordnenden Nummernschildbeleuchtungen wegfallen können, bedeutet das mehr Gestaltungsfreiheit und Platz. Johannes Petit, Marketing Manager bei 3M unterstreicht das und betont die zentrale Rolle, die PLEXIGLAS® EndLighten bei der Systementwicklung gespielt hat: “Das Evonik-Produkt hat uns mit seinen sehr guten mechanischen und verarbeitungstechnischen Eigenschaften angeregt, über neue Beleuchtungskonzepte für KFZ-Kennzeichen in Kombination mit moderner LED Technologie nachzudenken. Ohne die gelungene Verbindung des Evonik Spezialproduktes mit den geeigneten 3M Licht organisierenden Folien, hätten die LEDs in viel größerer Zahl hinter dem Schild angebracht werden müssen.
Das hätte das System verteuert und die Bautiefe deutlich erhöht. Die enge und mehrjährige Zusammenarbeit mit Evonik war ausschlaggebend dafür, dass wir den Herstellprozess für die Schilder optimal ausrichten konnten“.
Die neuartigen Kennzeichen können von den bisher auf die Metallverarbeitung ausgerichteten Schilderwerkstätten auf ihren herkömmlichen Anlagen verzugsarm kalt geprägt werden. Diese ist eine wichtige Voraussetzung für die Akzeptanz der neuen Schilder und ihren Markterfolg.
Informationen zum Konzern
Evonik Industries ist der kreative Industriekonzern aus Deutschland mit den ertragsstarken und zukunftsträchtigen Geschäftsfeldern Chemie, Energie und Immobilien. Evonik ist weltweit führend in der Spezialchemie, Experte für Stromerzeugung aus Steinkohle und erneuerbaren Energien sowie eine der größten privaten Wohnungsgesellschaften in Deutschland. Kreativität, Spezialistentum, kontinuierliche Selbsterneuerung und Verlässlichkeit sind unsere Stärken.
Evonik ist in mehr als 100 Ländern der Welt aktiv. Mehr als 43.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Jahr 2006 einen Umsatz von rund 14,8 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis (EBIT) von über 1,2 Milliarden Euro. Es ist geplant, im 1. Halbjahr 2008 an den Kapitalmarkt zu gehen.
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